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Eine Hebamme erklärt, warum es nicht am Baby liegt, wenn der fünfte Schnuller im Müll landet – sondern an einem Detail, das kaum ein Hersteller ernst nimmt.

Es ist kurz nach acht, als ich zur Wochenbett-Nachsorge klingle. Die Mutter, die mir öffnet, hat ihr Baby auf dem Arm und dunkle Ringe unter den Augen. Auf dem Küchentisch liegen fünf Schnuller. Fünf verschiedene Marken, alle originalverpackt gekauft, alle abgelehnt.
„Er nimmt keinen“, sagt sie. „Ich kann ihn keine Sekunde ablegen. Irgendwas mache ich falsch.“
Ich höre diesen Satz seit Jahren – fast jede Woche, in fast jeder Familie mit einem Stillkind. Und fast immer antworte ich dasselbe: Sie machen nichts falsch. Und Ihr Baby ist nicht „schnullerfaul“. Es lehnt nicht den Schnuller ab – es lehnt die falsche Form ab.
Viele Eltern glauben irgendwann, ihr Kind gehöre einfach zu den Babys, die „keinen Schnuller nehmen“. Sie probieren drei, vier, fünf Modelle, geben auf – und tragen ihr Baby monatelang durch jede Einschlafphase, weil nur die Brust beruhigt.
Was dabei kaum jemand den Eltern erklärt: Ein Stillbaby hat in den ersten Lebenswochen ein sehr präzises Saugmuster gelernt. An der Brust formt sich die Zunge um eine weiche, nachgiebige Form, der Kiefer arbeitet in einer wellenförmigen Bewegung, und das Baby bestimmt selbst, wie tief es andockt. Ein herkömmlicher Schnuller fühlt sich für dieses trainierte Muster fremd an – zu hart, zu kurz, falsch geformt. Das Baby merkt den Unterschied sofort. Also: raus damit.
Die Form entscheidet aber nicht nur darüber, ob ein Schnuller angenommen wird. Sie entscheidet auch, was er langfristig im Mund bewirkt. Logopädinnen sehen die Folgen ungünstiger Schnullerformen regelmäßig in ihrer Praxis: eine Zunge, die in Fehlposition ruht, ein Kiefer, der unter Dauerdruck wächst.
Deshalb schauen Hebammen und Logopädinnen bei einem Schnuller auf drei Dinge, die auf kaum einer Verpackung stehen:
Genau aus dieser Praxiserfahrung ist der Nuckly NatureSense entstanden – ein Schnuller, der gemeinsam mit Hebammen und Logopädinnen entwickelt wurde. Nicht als weiteres Design im Regal, sondern mit einer einzigen Vorgabe: Er soll sich für das Baby so anfühlen wie das, was es kennt. So nah wie Mama.

Das Ergebnis ist ein bewusst reduzierter Schnuller: eine brustähnliche, besonders weiche Saugform, die dem Baby erlaubt, sein gewohntes Saugmuster beizubehalten, eine leichte Bauweise ohne harte Druckkanten – und eine Form, die die natürliche Kieferentwicklung unterstützt, statt gegen sie zu arbeiten.
Der Unterschied zeigt sich meist in den ersten Minuten: Viele Babys, die zuvor jeden Schnuller ausgespuckt haben, greifen den NatureSense von selbst – und ebenso wichtig: Sie werden damit nicht zu Dauernucklern, weil die Form das Bedürfnis stillt, statt es künstlich zu verlängern.
Die Frage höre ich oft – verständlich, wenn schon fünf Schnuller im Müll gelandet sind. Deshalb gibt es den NatureSense im Starter Set: zwei Schnuller plus Ratgeber und Abgewöhnbuch, in denen wir genau erklären, wie die Eingewöhnung bei Stillkindern gelingt – vom richtigen Zeitpunkt bis zu den typischen Fehlern in den ersten Tagen. Die allermeisten Babys nehmen ihn an. Und falls nicht, helfen wir persönlich weiter, bis es klappt.
2× NatureSense Schnuller + Ratgeber & Abgewöhnbuch
39,99 € · Versand aus Deutschland
Entwickelt mit Hebammen & Logopädinnen · Fördert die natürliche Kieferentwicklung
Noch ein Wort zum Schluss: Kein Schnuller der Welt ersetzt Nähe. Aber ein guter Schnuller schenkt Ihnen die Momente zurück, in denen Sie einfach mal beide Hände frei haben – oder eine Stunde Schlaf. Und das ist in den ersten Monaten mehr wert als alles andere.
Nadia John begleitet als Hebamme seit vielen Jahren Familien durch Schwangerschaft und Wochenbett und hat den Nuckly NatureSense mitentwickelt.
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